Mehr 400 Kinder von Schulen des Bezirkes waren der Einladung zu der Veranstaltung "Musik erleben" gefolgt und erlebten einen unterhaltsamen, informativen Vormittag im Stadtsaal der Bezirkshauptstadt. Dabei wurden den Kindern die Instrumente Tuba, Klarinette, Horn und Posaune auf unterschiedlichster Weise vorgestellt, wobei die Schülerinnen und Schüler natürlich auch die präsentierten Instrumente gleich ausprobieren konnten. Bezirkskapellmeister Walter Baldinger (Tuba) und Bezirksjugendreferentin Marion Kohlroß (Klarinette) stellten gemeinsam mit anderen Musikerinnen und Musikern ihre Instrumente vor: so zum Beispiel die Klarinette mit der Geschichte "Die zerstreute Brillenschlange", bei der Marion Kohlroß und ihre musikalischen Partner ihr Instrument in Einzelteile zerlegten und danach zum Ausprobieren freigaben.

Die Tuba wurde mit der Geschichte „Vom Jakob, der zum Geburtstag von seinem Vater Fritz eine (natürlich verpackte, Anm.) Tuba als Geschenk bekam“ präsentiert. Walter Baldinger war in Hochform und spielte den „Jakob“, der in eine Landesmusikschule ging und dann den anwesenden Kindern bekannte Melodien „tuberte“, Moderation: Bezirksobmann Alfred Lugstein. Anschließend durften die Kinder die Instrumente anblasen. Zum Abschluss marschierten die Schüler von Walter Baldinger an der Tuba angeführt in Zweierreihe aus dem Saal. Auch beim Horn und bei der Posaune gab´s Interessantes für die jungen Zuhörer, die auch hier viel zu lachen hatten.

Ein Auftritt der Gruppe "Die Blechan" bildete für vielen jungen Zuhörer den unterhaltsam-lustigen Abschluss des Vormittags. Die vier Musiker sind seit Jahren mit viel Humor darum bemüht, mit ihren Auftritten Kinder und Jugendliche fürs Musizieren zu begeistern und sie zu motivieren, mit ihren Eltern beziehungsweise Lehrern über ihre Zukunft als zukünftige Stars der großen Bühnen der Welt zu reden und für sie als zukünftige Jungmusiker den Kontakt mit den Musikschulen und Musikkapellen im Land herzustellen.

Die Hundertschaften an Schülern wurde an diesem Vormittag nach einem genau erstellten Zeitplan in Gruppen zu den einzelnen im Stadtzentrum der Stadt verteilten Stationen begleitet. Neben den Präsentationen der Instrumente waren auch ein Besuch im Heimathaus sowie im unteren Stadtturm eingeplant. Die erfahrenen Damen der Kultur und Freizeit GmbH. hatten alles hervorragend organisiert und jeder Schülergruppe einen Begleiter beigestellt und so konnte auch der Zeitplan bestens eingehalten werden.

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